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GLOBSection: Bibliotheksfunktionen (3)Updated: 13. Mai 1996 Index Return to Main Contents BEZEICHNUNGglob, globfree - finde Dateinamen, die einem Muster genügenBEZEICHNUNG#include <glob.h> int glob(const char *pattern, int flags, int errfunc(const char * epath, int eerrno), glob_t *pglob); void globfree(glob_t *pglob); BESCHREIBUNGDie Funktion glob() sucht alle Dateien, die dem Muster pattern, gemäß den Regeln der Shell, genügen und gibt sie zurück. (siehe auch glob(7)) Tilde-Erweiterungen und Variablensubstitutionen werden nicht durchgeführt.Die Funktion globfree() gibt den dynamisch alloziierten Speicher wieder frei, der noch von einem früheren Aufruf von glob() belegt wird. Die Ergebnisse eines glob()-Aufrufes werden in einer Struktur gespeichert, auf die pglob zeigt. Sie ist vom Typ glob_t, der in <glob.h> wie folgt definiert ist.
typedef struct
{
int gl_pathc; /* Anzahl der bisher gefundenen Dateinamen */
char **gl_pathv; /* Liste der gefundenen Dateinamen */
int gl_offs; /* Reservierte Einträge in `gl_pathv' */
int gl_flags; /* Flags für glob() */
} glob_t;
Die Ergebnisse werden in der dynamisch alloziierten Datenstruktur gespeichert. Das Argument flags besteht aus einer ODER-Verknüpfungen der folgenden symbolischen Konstanten, die das Verhalten von glob() manipulieren:
Wenn errfunc nicht NULL ist, wird sie mit den Parametern epath, einem Zeiger auf den Pfad, bei dem der Fehler passierte, eerrno, dem Wert von errno, wie er von opendir(), readdir() bzw. stat(). gesetzt wurde, aufgerufen, wenn ein Fehler auftritt. Wenn errfunc einen Wert ungleich null zurückgibt oder wenn GLOB_ERR gesetzt ist, springt glob() nach dem Aufruf von errfunc in das aufrufende Programm zurück. Nach erfolgreicher Ausführung enthält pglob->gl_pathc die Anzahl der gefundenen Pfade und pglob->gl_pathv ist ein Zeiger auf die Liste der gefundenen Pfade. Der erste Zeiger nach dem letzten Pfad ist NULL. Es ist möglich, glob() mehrfach aufzurufen. In diesem Fall muß GLOB_APPEND in flags beim zweiten und jedem weiteren Aufruf gesetzt werden . RÜCKGABEWERTENach erfolgreicher Ausführung gibt glob() null zurück. Andere mögliche Werte sind:
BEISPIELEEin passendes Beispiel ist folgender Code, der ein ls -l *.c ../*.c in der Shell simuliert.
glob_t globbuf;
globbuf.gl_offs = 2;
glob("*.c", GLOB_DOOFS, NULL, &globbuf);
glob("../*.c", GLOB_DOOFS | GLOB_APPEND, NULL, &globbuf);
globbuf.gl_pathv[0] = "ls";
globbuf.gl_pathv[1] = "-l";
execvp("ls", &globbuf.gl_pathv[0]);
KONFORM ZUVorgeschlagen in POSIX.2FEHLERDie Funktion glob() kann fehlschlagen bei Fehlern der zugrundeliegenden Systemaufrufe wie malloc() oder opendir(). Diese speichern den Fehlercode in errno.POSIX.2 ist bisher noch kein anerkannter Standard, die Informationen in dieser Manual-Seite werden sich ändern. SIEHE AUCHls(1), sh(1), exec(2), stat(2), malloc(3), opendir(3), readdir(3), wordexp(3), glob(7).
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